Kerstin Zillmer – Fotografie

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Bilder

Hinter den Linden


Seit 2010 wird die Staatsoper Unter den Linden saniert. Das Staatsballett Berlin hat sein altes Domizil in der Staatsoper dauerhaft verlassen. 150 Jahre lang hat das Ballett in diesem Haus gearbeitet und gelebt. Hier haben die berühmtesten Balletttänzer an der Stange gestanden und die wichtigsten Choreografen Europas ihre Stücke inszeniert. Ich habe die letzten zwei Jahre der Compagnie in den Räumen der Staatsoper dokumentiert. Der Bildband Hinter den Linden erschien 2010 bei Edition Braus. mehr


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Osthafen


Angeregt durch mein Projekt Die Autonomie der Dinge dokumentiere ich seit 2006 die Entwicklung des Osthafens, ehemals größter Innenstadthafen Berlins. Das Gelände an den Ufern der Spree zwischen Elsen- und Jannowitzbrücke ist einer der interessantesten und umstrittensten Stadtentwicklungsräume. Die Musikindustrie ist bereits da, Coca Cola kommt. Die Zwischennutzer müssen gehen, nachdem sie mit ihren Clubs und Strandbars den Ort zur Location gemacht haben. Bürgerinitiativen wie Mediaspree – versenken! und Stadt Neudenken ringen um jeden Quadratmeter öffentlichen Raums und fordern Einflussnahme bei der Vergabe der Grundstücke. Ein städtebauliches Konzept existiert nicht.


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Freizeit mit kurzem Arm


Innenansichten einer Haftanstalt

Die JVA Münster ist eine Haftanstalt für etwa 600 Insassen. Das 1853 erbaute Gefängnis ist eine der ältesten Haftanstalten in Deutschland und steht unter Denkmalschutz.

Meine Fotografien geben Einblick in die Bedingungen eines Lebens in Unfreiheit. Dokumentarisch zeige ich Raumansichten, Ausstattung, Dekorationen und Details, die Aufschluss darüber geben, wie Menschen in Gefangenschaft leben. Bewusst verzichtet ich dabei auf die Darstellung von Personen. mehr


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Die Autonomie der Dinge


Als artist en residance habe ich 2005 im Rahmen des Fotofestivals Quinzaine Photographique in Nantes (Frankreich) ein Projekt über die Île de Nantes realisiert. Bis in die 1980er-Jahre wurden auf der Loire-Insel Kreuzfahrtschiffe gebaut, dann lag das Gelände brach. 2000 begann die Stadt Nantes hier eines der ambitioniertesten Stadterneuerungsprojekte Europas.

Als ich fotografierte, waren die Spuren der industriellen Epoche noch deutlich sichtbar: Künstler besetzten die leeren Werfthallen, Bootsbauer die Quais, Sintis die Nischen. Gleichzeitig hatte die Zukunft der Île als stadtplanerisches Großprojekt schon begonnen, ein Mikrokosmos unterschiedlichster Welten, die sich berührten und überschnitten. Situationen und Bilder, die niemand bewusst geschaffen hatte, entstanden hier autonom. mehr


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Heimkinder


Für den Bundesverband privater Jugendhilfeträger VPK habe 2005 ich eine Ausstellung konzipiert und umgesetzt. Die großformatigen Porträts zeigen Jugendliche aus betreuten Wohnprojekten in Berlin, Brandenburg und Sachsen.


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Mutterbilder


Die 2003 begonnene Serie Mutterbilder zeigt Berliner Mütter in der Öffentlichkeit. Ich habe junge Mütter mit kleinen Kindern auf der Straße porträtiert. Mein Fokus liegt dabei auf den Frauen und nicht auf den Kindern. Mich interessiert, wie Frauen, die bis vor kurzem erfolgreich berufstätig waren, sich selbst in ihrer neuen Rolle als Mutter in der Öffentlichkeit darstellen.


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Hamburg an 14:12


Der Eurocity 176 fuhr 20 Jahre lang von Prag nach Arhus. Er brauchte 13 Stunden für die Strecke und hielt an 26 Stationen. Die Fotoserie entstand als Projektarbeit in der Meisterklasse von Arno Fischer und wurde 2004 in der Fotoschule am Schiffbauerdamm gezeigt.


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Potsdamer Platz


Im September habe ich für das Magazin The Platz den Potsdamer Platz fotografiert. Das Magazin erschien im Dezember 2011.


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Hinter den Linden

Osthafen

Freizeit mit kurzem Arm

Die Autonomie der Dinge

Heimkinder

Mutterbilder

Hamburg an 14:12

Potsdamer Platz

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